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IM SOMMER DER MÖRDER

IM SOMMER DER MÖRDER
DuMont Buchverlag 2015
Erstausgabe: Scherz Verlag (S. Fischer Verlage) 2006
Erhältlich als Taschenbuch und E-Book

Deutscher Krimi Preis 2007

Krimipreis von Radio Bremen 2007

nominiert für den Friedrich-GLauser-Preis 2007

Der 2. Fall mit Louise Bonì Kirchzarten ist der friedlichste Ort der Welt. Bis eines Tages ein kleiner Holzschuppen in Flammen aufgeht - und urplötzlich ein Inferno losbricht. Verheerende Explosionen überraschen die Feuerwehr ... Unter dem Schuppen hatten Unbekannte ein illegales Waffenlager angelegt. Louise Bonì steht vor einem verwirrenden Fall.

KrimiWelt-Jahresbestenliste 2006: 2. Platz

KrimiWelt-Bestenliste
4
. Platz August 2006
1. Pl
atz Juli 2006
1. Platz Juni 2006
3. Platz Mai 2006

 

 

REZENSIONEN:

Arte online “Bottini ist unter den deutschen Krimiautoren der Stilist. Dem Sog seiner klaren, genau beobachteten, stimmungshaltigen Sätze kann man sich nur schwer entziehen.” Tobias Gohlis

taz “Bottini situiert den postmodernen Heimatroman gleich im globalen Dorf, glaubwürdig, denn er kann schreiben. Stringent, brillant.” Brigitte Wernburg

Tagesspiegel “Wir dürfen jetzt gewiss sein, dass wir einen großartigen neuen deutschen Krimiautor bekommen haben.” Andrea Fischer

Hamburger Abendblatt “Hoffnungsträger des deutschen Kriminalromans ... Bottinis Roman hält souverän die Balance zwischen einer Gelassenheit des Erzählens und dem melancholischen Grundton der Geschichte. Stärker noch als im Debüt spinnt er einen raffinierten Plot, die dynamische Handlung und lebendigen Charaktere sind zu einem atmosphärisch dichten Netz geknüpft.” Volker Albers

Berliner Zeitung “Bottini hat einen hochentwickelten Sinn für die Dramaturgie des Erzählens und die Brüchigkeit moralischer Standpunkte angesichts globaler Missverständnisse, der Roman schillert bis zur letzten Seite wie eine attraktive, aber gefährliche Schlange ... einer der intensivsten deutschen Kriminalromane der letzten Jahre.” Günther Grosser

Frankfurter Rundschau “Kaum ein deutscher Autor bewegt sich derzeit so geschickt zwischen Klischee und Komplexität wie Bottini. Er bricht nicht mit jeder Tradition, ist nicht immun gegen Moden ... Aber er wandelt gängige Motive so ab, dass sie wirken wie neu, oder er beschreibt sie, dass das Wiedererkennen Freude macht. Der 1965 geborene Autor ist vor allem eins: ein guter Stilist. Sowohl im Großen, dem übergreifenden Rhythmus, den Motivsträngen des Textes, als auch in den Details, für die er Platz findet, trotz einer angenehm schlanken Sprache.” Sylvia Staude

Handelsblatt “Spannung ohne rohe Brutalität, Lokalkolorit ohne kleingeistige Gefühlsduselei, intelligente Unterhaltung mit Tiefgang. An Bottini werden sich deutsche Krimiautoren in Zukunft messen lassen müssen.” Christine Hager

Radio WDR 5 “Da, wo deutsche Kriminalschriftsteller jahrelang nur Heimatsülze verorten mochten, siedelt Oliver Bottini einen feurigen, fesselnden, faszinierenden Politthriller mit globaler Perspektive an; und das sprachlich versiert, mit Hilfe klug gezeichneter Charaktere, in einer Erzählhaltung fast buddhistischer Gelassenheit. Kaum zu glauben, so aufregend kann Kriminalliteratur aus Deutschland sein!” Ulrich Noller

GeneralAnzeiger Bonn “Dank Bottinis souveräner Sprachgewalt übt die ebenso verschachtelte wie hochkarätige Geschichte eine sofortige Sogwirkung aus. Zudem ist der Fall vor dem Hintergrund intensiver Recherche trotz aller Fiktion so authentisch geraten, dass einen die Dimensionen des Terrorismus frösteln lassen. Bottinis Stil überzeugt mit viel Realismus und besticht gleichzeitig durch Sensibilität und Präzision.” Wolfgang A. Niemann

Passauer Neue Presse “Ein Meisterkrimi ... Jedes Wort “sitzt”. Jeder Satz stimmt. Jeder Absatz hat einen rhythmischen Fluss, der den Leser mitnimmt. So wird es beispielsweise schwer sein, unter den vielen Krimis unserer Tage einen ähnlich vollkommenen Anfang zu finden.” Gerhard Beckmann

Lübecker Nachrichten “Bottini schreibt klar, strukturiert und sehr spannend - ein Autor, der Lust auf mehr macht.

Radio Bremen “Die Runde [der Juroren] war sich einig, dass Bottinis Krimi zu den besten Kriminalromanen dieses Sommers gehört. Er verbindet den Polizeialltag im Schwarzwald mit einem international angelegten Fall von Waffenhandel und Terrorismus, und seine Kommissarin Louise Boní ist eine sehr interessante Hauptfigur. Am Beginn wird aus einem Scheunenbrand ein Höllenfeuer, und am Ende übernehmen schwarzgekleidete Terroristenjäger unbekannter Herkunft die Regie, und es wird deutlich, wie brüchig moralische Standpunkte in Zeiten globaler Krisen werden können.”

Radio Gong 96,3 “... ein absolut empfehlenswerter Kriminalroman: raffiniert konstruiert, toll geschrieben und bis zuletzt spannend.” Günter Keil

Elmshorner Nachrichten “Fesselnd geschrieben, sehr gut recherchiert, starke Figuren mit psychologischem Tiefgang.”

Sonntagszeitung (CH) “Es ist erstaunlich, wie scheinbar mühelos sich dieser Autor auf dem rauen Terrain bewegt. Schon jetzt ist abzusehen, dass um die mehrdimensionale, aber glaubwürdige Hauptfigur eine ernst zu nehmende Krimi-Serie entstehen wird. Und wirklich gelungene Krimi-Serien gibt es in der deutschsprachigen Literatur nicht allzu oft.” Sven Boedecker

Ruppiner Anzeiger “Selten aber ist es einem Autor so gut gelungen, die Psyche und den Charakter des Ermittlers in eine noch dazu spannende Spurensuche und Geschichtenerzählung einzubetten. Andrea Linne

Stuttgarter Zeitung “Der in München lebende Bottini, Jahrgang 1965, schließt die Provinz mit der Weltpolitik kurz, er koppelt die vermeintlichen Idyllen an die großen Krisen an. Sein beherrschtes, karges Schreiben, seine fast trockene Zurückhaltung verhindert dabei alle Verschwörungsthrillerhysterie. Sein Roman über Waffenhandel und schmutzige Politik hält die kleinen Krisen und Reibereien Freiburger Beamter im Auge und erdet sich so.” Thomas Klingenmaier

HR 2 ”Oliver Bottini ist ein eindrücklicher Roman gelungen, der seine intensive Stimmung bis zum Ende hält. Mit seinem zweiten Buch hat er bewiesen, dass er einer der interessantesten und vielversprechendsten deutschen Krimiautoren ist.” Kathrin Fischer

bücher “Aber die echten Sensationen des Krimis sind der meisterhafte Umgang Bottinis mit den Erinnerungen der Kommissarin und der präzise Blick in die Psyche des Menschen.”

Hessischer Rundfunk online “Vor knapp zwei Jahren hat er ein brillantes Krimidebüt veröffentlicht, jetzt legt er nach. Und wie! Oliver Bottini und seine noch kurze Reihe um die Freiburger Kommissarin Louise Bonì sind bestsellerverdächtig.” Nicole Rodriguez Cardenas

Krimiblog.de “Dass dies deutsche Kriminalliteratur immer noch kann, dazu in einer wunderbaren, eindringlichen Sprache, die mit knappen Sätzen, geschliffenen Dialogen und exakt gearbeiteten Wiederholungen arbeitet, ist bemerkenswert. Ein Roman, der ohne große Knalleffekte herausfordert und auf die Gegenwart reagiert, dessen vielstimmige Zwischentöne nachdenklich stimmen, und der die Banalität vieler deutscher und internationaler Kriminalromane weit, weit hinter sich lässt.” Ludger Menke

KrimiCouch “Nicht nur die Heldin ist außergewöhnlich, auch der Plot ist originell und nicht gerade alltäglich, abseits jeglicher Klischees ... Eindringlich schildert der Autor den Fortgang der Geschichte, deren Reiz man sich nur schwer entziehen kann.” Sabine Reiss

 

ÜbersetzungEN:

England: A SUMMER OF MURDER, MacLehose Press, London 2018, übersetzt von Jamie Bulloch

Frankreich: L’ÉTÉ DES MEURTRIERS, Éditions de l’Aube, Paris 2014, übersetzt von Didier Debord

Dänemark: DE DODES NAVNE, People’s Press, Kopenhagen 2011, übersetzt von Henrik Andersen

Ungarn: GYILKOSSOK NYARA, Alexandra bei Pecsi Direkt, Pécs 2008

Belgien: MOORDZOMER, Standaard Uitgeverij, Antwerpen 2008


 

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